logo

SV Lahn Limburg

Chronik

Das Schachspiel wurde in Limburg noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts im privaten Bereich betrieben. Nach der Jahrhundertwende traf man sich in bestimmten Zirkeln, um dann im Jahre 1908 im ehemaligen „Preussischen Hof“, heute Dom-Hotel, zur ersten Vereinsgründung zu schreiten (laut „Nassauer Boten“ am 09.01.1908). Mitinitiator war damals der Kalkwerksbesitzer Johann Schaefer.

Die durch den 1. Weltkrieg ausgelösten Wirren brachten die Tätigkeiten zunächst zum Erliegen, so dass 1930 eine Neuauflage der organisatorischen Strukturen notwendig war: Es war am 17. November 1930, als Dekan Otto Obenaus, Dipl. Handeslehrer Ferdinand Bechel, Schuhmachermeister Kurt Poppe, Landgerichtsrat Sammet, Dr. Karl Leiser, Karl Bauer, Albert Schröder, Hans Ries, Anton Martin , Jakob Hück, Johann Vorwitt, Richard Frenzel, Gustav Schonlau, Robert Bartsch, Gerhard Reimann und der damals erst fünfzehnjährige Rudolf Schuy gemeinsam die Gründungsurkunde unterzeichneten. Die eigentliche Geburtsstunde des Schachvereins Lahn Limburg!

Man traf sich daraufhin regelmäßig zweimal die Woche - einmal im Gasthaus „Martin“ und einmal im „Waldhof“ - um das „Königliche Spiel“ zu pflegen. Zum ersten Vorsitzenden wurde Dekan Obenaus gewählt, der dieses Amt bis zu seinem frühen Ableben im Jahre 1934 ausübte.

Aus dieser „Keimzelle“ entwickelte sich der Verein, unterbrochen durch die Kriegsereignisse, vom Honoratiorenclub besonders auch unter dem Einfluss der 1959 gegründeten Schachjugendgruppe zu einem modernen Sportverein, der durch seine Leistungen und überregionalen Veranstaltungen bundes- und landesweit anerkannt ist.

Noch mehr Zahlen und Namen gibt es auf der Seite der Ehrungen & Ehrenmitglieder sowie in der Liste der Vereinsmeister seit 1947